X-Men: Erste Entscheidung
X-Men: Erste Entscheidung erzählt die Ursprünge der X-Men und spielt in den 1960er-Jahren während des Kalten Krieges. Im Zentrum stehen die jungen Versionen von Charles Xavier und Erik Lehnsherr. Charles wächst wohlbehütet auf und entwickelt seine telepathischen Kräfte, während Erik nach dem Trauma des Holocausts von Rachegedanken gegenüber den Menschen getrieben ist.
Die beiden treffen aufeinander, als die Welt von dem machthungrigen Mutanten Sebastian Shaw bedroht wird. Shaw, gespielt von Kevin Bacon, will durch einen Atomkrieg zwischen den USA und der Sowjetunion die Menschheit auslöschen, um Mutanten die Herrschaft zu ermöglichen. Um ihn aufzuhalten, schließen sich Charles und Erik zusammen und rekrutieren erste junge Mutanten, darunter Mystique, Beast, Havok und Banshee. Gemeinsam bilden sie das, was später als die X-Men bekannt wird.
Doch während des Kampfes gegen Shaw zeigt sich der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Anführern: Charles glaubt an friedliches Zusammenleben von Menschen und Mutanten, Erik hingegen an Kampf und Dominanz, geprägt von Hass und Leid. Nach dem entscheidenden Sieg über Shaw wendet sich Erik von Charles ab und wird zu Magneto, während Charles das Fundament der X-Men-Schule legt.
Der Film verbindet Action, historische Ereignisse und persönliche Konflikte und bildet den Ausgangspunkt für die spätere Rivalität zwischen Professor X und Magneto.
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (Vergangenheitsteil)
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit verbindet die beiden Generationen der X-Men-Filme. In einer düsteren Zukunft werden Mutanten fast vollständig von den Sentinels, hochentwickelten Roboterjägern, ausgelöscht. Um das Überleben der Mutanten zu sichern, schicken die X-Men den Geist von Wolverine mithilfe von Kitty Prydes Kräften zurück ins Jahr 1973.
Dort soll Wolverine die jüngere Version von Charles Xavier und Erik Lehnsherr überzeugen, gemeinsam eine Katastrophe zu verhindern. Auslöser der späteren Apokalypse ist Mystique, die plant, den Waffenentwickler Bolivar Trask zu töten. Sein Tod würde jedoch dazu führen, dass die Regierung die Sentinel-Programme massiv ausbaut.
Während Wolverine in der Vergangenheit versucht, die zerrüttete Beziehung zwischen Charles, Erik und Mystique zu kitten, kämpfen die X-Men der Zukunft verzweifelt gegen die übermächtigen Roboter. Es kommt zu einem Wettlauf gegen die Zeit: Mystiques Entscheidung bestimmt das Schicksal der Mutanten.
Am Ende gelingt es Charles, Mystique von ihrem mörderischen Plan abzuhalten. Dadurch wird die düstere Zukunft ausgelöscht, und viele verstorbene X-Men leben wieder.
Der Film zeigt eindrucksvoll die Konsequenzen von Entscheidungen, den Konflikt zwischen Freundschaft und Ideologie sowie den Zusammenhalt der Mutanten über Generationen hinweg.
X-Men Origins: Wolverine
X-Men Origins: Wolverine erzählt die Vorgeschichte von Logan/Wolverine und zeigt, wie er zu dem Mutanten wurde, den man aus den X-Men-Filmen kennt. Bereits als Kind entdeckt Logan seine Knochenkrallen und seine Fähigkeit zur Selbstheilung, nachdem er im 19. Jahrhundert den Tod seines vermeintlichen Vaters miterlebt. Gemeinsam mit seinem Halbbruder Victor Creed (Sabretooth) kämpft er in zahlreichen Kriegen, von der US-Bürgerkrieg bis Vietnam.
Schließlich schließen sich beide der geheimen Sondereinheit Team X an, die von Colonel William Stryker geleitet wird. Logan erkennt jedoch die Skrupellosigkeit der Missionen und verlässt die Gruppe, um ein friedliches Leben zu führen. Doch Victors Verrat und der Tod von Logans Geliebter Kayla Silverfox treiben ihn zurück in Strykers Arme.
Dort unterzieht er sich dem folgenschweren Experiment, bei dem seine Knochen mit Adamantium überzogen werden – so entstehen seine berühmten unzerstörbaren Krallen. Von da an nennt er sich Wolverine.
Bald erkennt Logan, dass Stryker ihn nur benutzt hat. Er stellt sich seinem Bruder Victor und dem künstlich erschaffenen Mutanten Weapon XI (Deadpool) im finalen Kampf. Am Ende verliert Logan durch einen Kopfschuss sein Gedächtnis und beginnt das Leben, das man aus den späteren X-Men-Filmen kennt.
Der Film beleuchtet zentrale Themen wie Verrat, Identität und die Suche nach einem Platz in der Welt und bildet den Startpunkt für Wolverines Legende.
X-Men: Apocalypse
n X-Men: Apocalypse erwacht der uralte Mutant En Sabah Nur, besser bekannt als Apocalypse, nach tausenden Jahren aus seinem Schlaf. Er gilt als der erste Mutant der Geschichte und verfügt über nahezu unbegrenzte Kräfte. Enttäuscht von der heutigen Welt will er die Menschheit vernichten und eine neue Ordnung schaffen – mit Mutanten als Herrscher.
Um seinen Plan durchzusetzen, rekrutiert Apocalypse vier mächtige Gefolgsleute, darunter Magneto, der nach dem Verlust seiner Familie verzweifelt ist. Gemeinsam beginnen sie, die Welt ins Chaos zu stürzen.
Zur gleichen Zeit versucht Professor Charles Xavier, seine Schule für Mutanten weiter aufzubauen. Doch er und seine Schüler, darunter Mystique, Beast, Jean Grey, Cyclops und Nightcrawler, müssen sich der neuen Bedrohung stellen. Wolverine hat ebenfalls einen kurzen, aber wichtigen Auftritt, als die jungen X-Men ihn befreien.
Im dramatischen Finale entfesselt Jean Grey ihre Phoenix-Kräfte, um Apocalypse zu besiegen. Magneto erkennt den zerstörerischen Plan und wendet sich schließlich wieder von Apocalypse ab.
Der Film zeigt eindrucksvoll den Konflikt zwischen Hoffnung und Zerstörung, die Stärke junger Mutanten und die Frage, ob Macht zur Erlösung oder Vernichtung führt. Mit dem Sieg über Apocalypse festigen die X-Men ihre Rolle als Beschützer der Menschheit.
X-Men: Dark Phoenix
X-Men: Dark Phoenix erzählt die tragische Geschichte von Jean Grey, einer der mächtigsten Mutantinnen. Zu Beginn starten die X-Men im Auftrag der US-Regierung eine Rettungsmission ins All. Dort wird Jean von einer mysteriösen kosmischen Energie getroffen, die ihre Kräfte massiv verstärkt, aber auch unkontrollierbar macht.
Zurück auf der Erde spürt Jean, dass sie die Kontrolle verliert. Ihre dunkle Seite tritt hervor, und sie verletzt unabsichtlich ihre Freunde. Besonders dramatisch ist der Moment, in dem sie Mystique tötet, was das Team tief erschüttert und zu Spannungen innerhalb der X-Men führt.
Währenddessen tauchen außerirdische Wesen unter der Führung von Vuk auf, die diese Energie für ihre eigenen Zwecke nutzen wollen. Sie versuchen, Jean zu manipulieren und sie auf ihre Seite zu ziehen.
Die X-Men stehen nun vor einer schwierigen Entscheidung: Sollen sie Jean retten oder aufhalten? Magneto sieht in ihr eine Bedrohung und will sie töten, während Charles Xavier und ihre Freunde an ihr festhalten.
Im finalen Kampf erkennt Jean ihre wahre Stärke und entscheidet sich, ihre Kräfte zu opfern, um die Erde und ihre Freunde zu retten.
Der Film behandelt zentrale Themen wie Macht, Verantwortung und innere Zerrissenheit und bildet den Abschluss der neueren X-Men-Saga.
X-Men
Der Film X-Men markiert den Beginn der modernen Superhelden-Ära im Kino. Im Mittelpunkt steht die Entstehung des Konflikts zwischen Menschen und Mutanten. Viele Menschen betrachten Mutanten als Bedrohung, während die Mutanten selbst um Akzeptanz und Gleichberechtigung kämpfen.
Im Zentrum der Handlung stehen Charles Xavier (Professor X) und sein Team der X-Men, das aus Mutanten mit besonderen Kräften besteht. Ihnen gegenüber steht Magneto, der davon überzeugt ist, dass Menschen und Mutanten niemals friedlich zusammenleben können. Magneto verfolgt den Plan, die Weltmächtigen während eines UN-Gipfels mithilfe einer Maschine in Mutanten zu verwandeln, um eine neue Ordnung zu schaffen.
Parallel dazu wird der kräftegeladene Wolverine eingeführt, der auf die junge Mutantin Rogue trifft. Beide werden von Professor X aufgenommen und schließen sich den X-Men an. Rogue spielt eine zentrale Rolle, da ihre Fähigkeit, die Kräfte und Lebensenergie anderer zu absorbieren, von Magneto für seinen Plan missbraucht werden soll.
Im spektakulären Finale kommt es zu einem Kampf um die Freiheitsstatue, bei dem die X-Men Magnetos Plan vereiteln und Rogue retten können.
Der Film zeigt eindrucksvoll die Themen Vorurteile, Ausgrenzung und Toleranz, eingebettet in actionreiche Mutantenkämpfe und legte den Grundstein für eine der erfolgreichsten Superhelden-Franchises aller Zeiten.
X-Men 2
In X-Men 2 verschärft sich der Konflikt zwischen Menschen und Mutanten. Zu Beginn versucht der Mutant Nightcrawler ein Attentat auf den US-Präsidenten zu verüben. Dieses Ereignis verstärkt die Angst der Menschen vor Mutanten. Hinter den Kulissen steckt jedoch der skrupellose Militärwissenschaftler William Stryker, der die Mutanten vollständig kontrollieren oder auslöschen will.
Stryker gelingt es, Professor Xavier zu entführen und seine Telepathie-Kräfte mithilfe von Cerebro gegen alle Mutanten einzusetzen. Währenddessen werden die Xavier-Schule und ihre Schüler von Strykers Truppen überfallen, wodurch viele junge Mutanten fliehen müssen.
Die X-Men, darunter Wolverine, Storm, Jean Grey und Cyclops, sehen sich gezwungen, eine unerwartete Allianz mit Magneto und Mystique einzugehen, da Strykers Plan auch für Mutanten tödlich ist. Parallel enthüllt Stryker dunkle Details aus Wolverines Vergangenheit: Er war verantwortlich für das Experiment, bei dem Wolverine seine Adamantium-Knochen und Krallen erhielt.
Im packenden Finale gelingt es den X-Men, Xavier zu retten und Strykers Pläne zu vereiteln. Doch der Sieg hat einen hohen Preis: Jean Grey opfert sich, um ihre Freunde zu retten, und bleibt scheinbar in einem Staudamm zurück.
X-Men 2 gilt als einer der stärksten Teile der Reihe, da er Action, Charakterentwicklung und emotionale Tiefe vereint.
X-Men: Der letzte Widerstand
In X-Men: Der letzte Widerstand spitzt sich der Konflikt zwischen Menschen und Mutanten dramatisch zu. Die Regierung entwickelt ein „Heilmittel“, das Mutanten ihre Kräfte nehmen kann. Dieses Angebot spaltet die Gemeinschaft: Während einige Mutanten ihre Kräfte loswerden wollen, sehen andere darin eine Bedrohung ihrer Existenz.
Zur gleichen Zeit kehrt Jean Grey zurück, die am Ende von X-Men 2 gestorben schien. Doch sie ist nicht mehr dieselbe – in ihr erwacht die unkontrollierbare und zerstörerische Macht des Phoenix, die selbst Professor X nicht vollständig kontrollieren kann.
Magneto nutzt die Situation, um eine Armee von Mutanten zu versammeln und erklärt den Menschen den Krieg. Er will das Heilmittel zerstören und jeden, der es nutzen will, bestrafen. Die X-Men, angeführt von Wolverine und Storm, stellen sich ihm entgegen, auch wenn sie durch Jeans unberechenbare Kräfte stark gefährdet sind.
Im finalen Kampf auf Alcatraz kommt es zur entscheidenden Schlacht: Wolverine ist gezwungen, Jean zu töten, um die totale Zerstörung zu verhindern. Magneto verliert durch das Heilmittel seine Kräfte, während viele X-Men Opfer bringen müssen.
Der Film thematisiert die Frage nach Identität, Akzeptanz und freiem Willen und bildet den emotionalen Abschluss der ersten X-Men-Trilogie.
Wolverine: Weg des Kriegers
Wolverine: Weg des Kriegers setzt nach den Ereignissen von X-Men: Der letzte Widerstand ein. Logan/Wolverine lebt zurückgezogen in der Wildnis, geplagt von Schuldgefühlen über den Tod von Jean Grey, die ihm in Visionen erscheint. Seine Einsamkeit endet, als er nach Japan gerufen wird, um einem alten Bekannten zu begegnen: Yashida, ein mächtiger Industrieller, dem Logan einst im Zweiten Weltkrieg das Leben rettete.
Yashida bietet Logan an, seine Unsterblichkeit und seine Selbstheilungskräfte aufzugeben, um endlich Frieden zu finden. Kurz darauf stirbt Yashida scheinbar, und Logan wird in ein Netz aus Intrigen, Machtkämpfen und Yakuza-Verwicklungen hineingezogen.
Während er die junge Erbin Mariko beschützt, entdeckt Logan, dass seine Heilkräfte geschwächt wurden und er verletzlich ist. Dies zwingt ihn, sich nicht nur auf seine Kräfte, sondern auch auf seinen Willen und seine Entschlossenheit zu verlassen.
Schließlich enthüllt sich, dass Yashida seinen Tod nur vorgetäuscht hat. In einem finalen Kampf versucht er, Logans Kräfte mit einer Maschine zu stehlen. Doch Logan besiegt ihn und akzeptiert, dass seine Unsterblichkeit zugleich Last und Stärke ist.
Der Film zeigt Wolverine in einer neuen, verletzlichen Dimension und verbindet Action, fernöstliche Kultur und persönliche Selbstfindung.
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (Zukunftsteil)
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit verknüpft die älteren und jüngeren Generationen der Mutanten. In einer düsteren Zukunft werden Mutanten fast vollständig von den Sentinels, mächtigen Kampfrobotern, ausgelöscht. Um dies zu verhindern, schicken die X-Men den Geist von Wolverine mithilfe von Kitty Prydes Kräften zurück ins Jahr 1973.
Dort trifft er auf den jungen, gebrochenen Charles Xavier, den inhaftierten Magneto und Mystique, deren bevorstehendes Attentat auf den Wissenschaftler Bolivar Trask die Entwicklung der Sentinels überhaupt erst ermöglichen würde. Wolverines Auftrag lautet, Mystique davon abzuhalten, Trask zu töten, um die Zukunft der Mutanten zu retten.
Während Wolverine versucht, die zerstrittenen Charles und Erik wieder zusammenzuführen, kämpfen in der Zukunft die überlebenden X-Men – darunter Storm, Iceman und Colossus – verzweifelt gegen die übermächtigen Sentinels. Es entwickelt sich ein doppelter Spannungsbogen: Vergangenheit und Zukunft sind miteinander verknüpft, jede Handlung beeinflusst das Schicksal der Mutanten.
Schließlich gelingt es Charles, Mystique mit Worten zu überzeugen, sodass sie das Attentat abbricht. Dadurch wird die düstere Zukunft ausgelöscht, und viele einst gestorbene X-Men leben wieder.
Der Film thematisiert Verantwortung, Vertrauen und zweite Chancen und gilt als einer der Höhepunkte der Reihe, da er die beiden Zeitlinien der X-Men-Saga miteinander verbindet.
Deadpool
Deadpool erzählt die Geschichte des Söldners Wade Wilson, gespielt von Ryan Reynolds, der ein zynischer, aber charmanter Antiheld ist. Wade verliebt sich in die Kellnerin Vanessa, mit der er eine glückliche Beziehung beginnt. Doch kurz darauf erhält er die Diagnose Krebs im Endstadium.
Auf der Suche nach einem Ausweg lässt er sich auf ein geheimes Experiment ein, das ihm Heilung verspricht. Unter der Leitung von Ajax (Francis Freeman) und seiner Helferin Angel Dust wird Wade grausam gefoltert, bis bei ihm ein Mutationsprozess ausgelöst wird. Dieser verleiht ihm extreme Selbstheilungskräfte, entstellt jedoch sein Aussehen.
Von Rache getrieben, erschafft Wade eine neue Identität: Deadpool, ein Antiheld mit rotem Anzug, schwarzen Humor und dem Durchbrechen der vierten Wand, wodurch er direkt mit dem Publikum spricht. Mit der Unterstützung der X-Men-Mitglieder Colossus und Negasonic Teenage Warhead nimmt er den Kampf gegen Ajax auf, um Vanessa zu retten und Vergeltung zu üben.
Im spektakulären Showdown besiegt Deadpool Ajax und akzeptiert sich schließlich selbst, auch wenn sein Leben für immer verändert bleibt.
Der Film verbindet brutale Action, schwarzen Humor und Selbstironie und hebt sich durch seine respektlose, unkonventionelle Art stark von klassischen Superheldenfilmen ab.
Deadpool 2
In Deadpool 2 führt Wade Wilson alias Deadpool sein chaotisches Leben als Söldner fort, doch nach einem persönlichen Schicksalsschlag – dem Tod seiner Geliebten Vanessa – verliert er den Lebenswillen. Erst die Begegnung mit dem jungen Mutanten Russell (Firefist) gibt ihm einen neuen Zweck. Russell befindet sich in einem Heim, wo er misshandelt wurde, und Deadpool will ihn beschützen.
Die Lage eskaliert, als der zeitreisende Cable auftaucht. Er kommt aus der Zukunft, um Russell zu töten, da dieser später zu einem gefährlichen Mutantenmörder wird. Deadpool glaubt jedoch, dass Russell noch eine zweite Chance verdient und gründet kurzerhand das Mutanten-Team X-Force, um den Jungen zu retten.
Nach einigen chaotischen Rückschlägen und Verlusten – darunter die katastrophale Einführung der X-Force – arbeitet Deadpool schließlich mit Cable und den X-Men-Mitgliedern Colossus und Negasonic Teenage Warhead zusammen.
Im finalen Showdown opfert sich Deadpool zunächst, um Russell von der Rache abzubringen. Dadurch ändert sich die Zukunft, und Cable entscheidet sich, in der Gegenwart zu bleiben. Mit Hilfe von Zeitsprüngen sorgt Deadpool anschließend für humorvolle Korrekturen der Geschichte.
Der Film kombiniert überdrehte Action, schwarzen Humor, emotionale Tiefe und Parodie und zeigt Deadpool erstmals auch in einer verantwortungsvolleren Rolle.
Logan – The Wolverin
Logan – The Wolverine spielt im Jahr 2029 in einer düsteren Zukunft, in der fast keine neuen Mutanten mehr geboren werden. Logan/Wolverine ist gealtert, seine Selbstheilungskräfte schwinden, und er arbeitet als Chauffeur nahe der mexikanischen Grenze. Im Verborgenen pflegt er den schwer kranken Charles Xavier, dessen instabile telepathische Kräfte außer Kontrolle geraten.
Das Leben der beiden verändert sich, als Logan auf das junge Mutantenmädchen Laura (X-23) trifft. Sie besitzt ähnliche Fähigkeiten wie er – inklusive Adamantium-Klauen – und wurde in einem geheimen Labor genetisch erschaffen. Laura wird von einer skrupellosen Organisation gejagt, die Mutanten als Waffen missbrauchen will.
Widerwillig übernimmt Logan die Aufgabe, Laura in Sicherheit zu bringen. Auf der Reise entwickelt sich zwischen ihnen eine tiefe Vater-Tochter-Beziehung, während Logan immer mehr an seine körperlichen und seelischen Grenzen stößt.
Im finalen Kampf gegen die Verfolger opfert sich Logan, um Laura und anderen Mutantenkindern die Flucht zu ermöglichen. Sein Tod markiert das Ende seiner langen, schmerzvollen Reise.
Der Film ist ein intensives Charakterdrama, das Themen wie Alter, Verlust, Verantwortung und Vermächtnis behandelt. Mit Logan erhielt Wolverine einen würdigen und emotionalen Abschluss innerhalb des X-Men-Universums.


