Loki – Staffel 1
Nachdem in Endgame eine alternative Version von Loki mit dem Tesserakt flieht, wird er von der mysteriösen Time Variance Authority (TVA) gefangen genommen. Diese Organisation überwacht die „heilige Zeitlinie“ und löscht sogenannte Varianten, die Abweichungen verursachen.
Statt ausgelöscht zu werden, bekommt Loki eine Chance: Gemeinsam mit TVA-Agent Mobius M. Mobius soll er eine gefährliche Variante von sich selbst jagen – die als Sylvie bekannt wird, eine weibliche Version Lokis aus einem anderen Universum. Im Laufe ihrer Reise entwickeln Loki und Sylvie eine unerwartete Verbindung.
Die beiden decken auf, dass die TVA selbst auf Lügen aufgebaut ist: Die angeblichen „Zeithüter“ sind nur Illusionen, und die wahre Kontrolle liegt bei einer geheimnisvollen Person am Ende der Zeit.
Im Finale gelangen Loki und Sylvie zu Kang dem Eroberer (genannt „He Who Remains“), der offenbart, dass er die Zeitlinie kontrolliert, um ein Multiversum-Chaos und Varianten von sich selbst zu verhindern. Sylvie tötet ihn trotz Lokis Warnungen – und entfesselt damit die Spaltung der Zeitlinie: das Multiverse.
Loki kehrt zur TVA zurück, doch niemand erkennt ihn – die Organisation scheint nun von einer Variante Kangs beherrscht zu werden.
Loki – Staffel 2
Nach Sylvies Tötung von „He Who Remains“ am Ende von Staffel 1 stürzt die Zeitlinie ins Chaos. Loki findet sich in einer TVA-Version wieder, die von einer Variante Kangs beherrscht wird. Zusammen mit Mobius, Hunter B-15 und neuen Verbündeten wie dem genialen Ingenieur Ouroboros (OB) kämpft er gegen den drohenden Kollaps der Multiverse-Zeitlinien.
Loki entwickelt die Fähigkeit, unkontrolliert durch die Zeit zu springen. Während die TVA droht auseinanderzubrechen, wird klar: Die sogenannten Zeitweber und die gesamte TVA-Struktur sind Teil von Kangs Plan, das Multiversum zu kontrollieren.
Die Handlung spitzt sich zu, als die instabilen Zeitlinien beginnen, die Realität selbst zu zerreißen. Loki erkennt, dass er nicht nur gegen äußere Feinde, sondern auch gegen sein eigenes Schicksal ankämpfen muss.
Im Finale entscheidet er sich für das ultimative Opfer: Er nimmt den Platz im Zentrum der Zeitlinien ein und hält sie mit seiner eigenen Macht zusammen. Damit verwandelt er sich in den „Gott der Geschichten“, eine mythische Version Lokis, die über das Multiversum wacht.
Die Staffel endet mit einem bittersüßen Ton: Loki erfüllt sein Schicksal, nicht als Herrscher, sondern als Beschützer aller Realitäten – während seine Freunde in der TVA ihre Arbeit fortsetzen, nun im Wissen um die vielen Varianten von Kang, die noch eine große Bedrohung darstellen.
Bedeutung für das MCU
Loki beendet die Staffel als eine göttliche Wächterfigur über das Multiversum – ein Schlüsselmoment für das gesamte MCU.
Die Serie bereitet den Boden für kommende Multiversum-Krisen und zeigt, dass Kang-Varianten weiterhin eine große Gefahr darstellen.
Viele Fans sehen Staffel 2 als emotionale Vollendung von Lokis Charakterentwicklung: vom selbstsüchtigen Schurken zum tragischen Helden.

